Kino in der Kirche„Der Trafikant“ – Dienstag,15. Oktober 2019 – 19:00 Uhr

Es ist wieder soweit. Die Spitalkirche wird zum Kino. Gezeigt wird „Der Trafikant“ – Ein Film, welcher Geschichte wunderbar erzählt: Deutsche Geschichte, die Geschichte eines Jungen Mannes mit seinen Wünschen und Träumen, Geschichte(n) gespielt in philosophischen Gesprächen.„Der Trafikant“ hat so viel Bezüge zur heutigen Zeit, dass das Buch als Pflichtlektüre für die Fachhochschulreifeprüfung in beruflichen Schulen eingesetzt wurde. Der Film ist sehenswert!

Der Eintritt bei Kino in der Kirche ist frei.

Für Knabbereien und Getränke wird gesorgt sein.

 

Weitere Informationen – FBW-Pressetext:

Gelungene Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Robert Seethaler, in der der junge Franz Huchel im Jahr 1937 im Schatten der historischen Ereignisse in einem Wiener Tabakladen seine Lehre antritt, sich unsterblich verliebt und auf Sigmund Freud trifft. Österreich, 1937: Der 17-jährige Franz Huchel wird von seiner lebensklugen Mutter vom idyllischen Attersee nach Wien geschickt, um beim ihrem abgelegten Liebhaber Otto Trsnjek in einer Trafik in die Lehre zu gehen. Franz fühlt sich zunächst fehl am Platz, hat Heimweh. Doch dann verliebt er sich unsterblich in eine junge Varietétänzerin – und findet in Sigmund Freud, der Stammkunde in dem kleinen Tabakladen ist, einen perfekten Gesprächspartner über die Liebe, das Leben und die Herausforderungen des Erwachsenwerdens. Über all dem schwebt der Schrecken des Nationalsozialismus, denn Hitlers Truppen sind kurz davor, die Kontrolle in Österreich zu übernehmen. DER TRAFIKANT von Nikolaus Leytner ist die Verfilmung des gleichnamigen Erfolgsromans von Robert Seethaler. Ganz im Stil der literarischen Vorlage erzählt der Film schon fast lakonisch seine Geschichte. Auf geschickte Weise verknüpft er die Begegnung eines jungen Mannes mit einer berühmten Persönlichkeit vor den düsteren historischen Ereignissen. Real wirkende Spielfilmszenen wechseln immer wieder zu Traumsequenzen, die in ihrer Licht- und Farbsetzung überzeugen. Auch die Schauspieler, allen voran Simon Morzé als junger Franz, Bruno Ganz als altersweiser Sigmund Freud sowie Johannes Krisch als unbequem revolutionärer Trafikant agieren glaubwürdig. Die fast schon philosophischen Gespräche zwischen Franz und Freud lassen denZuschauer tief in die Geschichte eintauchen und der historische Kontext ist auch ein indirekterAppell an die heutige Zeit, ohne dabei im Vordergrund der Geschichte zu stehen.

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