Hygienekonzept für Gottesdienste in der Spitalkirche

Um Infektionen im Rahmen von Covid zu vermeiden wurde folgendes Hygienekonzept für Gottesdienste in der Spitalkirche basierend auf den Richtlinien des Bistums der Alt-Katholischen Kirche und der Corona Verordnung BW vom Kirchenvorstand erarbeitet:

1 Es wurden Plätze für 31 Haushalte mit ausreichendem Abstand (mindestens 1,5m) vorbereitet. Nur Personen aus einem Haushalt dürfen zusammensitzen. Haushaltsinseln können mit 1 bis 5 Personen besetzt werden. Damit können maximal 68 Personen zzgl. einem Pfarrer* sowie ein Organist* und evtl. ein Kameramann* auf der Empore an einem Gottesdienst GD in der Spitalkirche teilnehmen

2. Die Hygienevorschriften für den GD liegen in der Kirche am Eingang aus

3. Die Haupteingangstür wird vor dem GD geöffnet und bleiben geöffnet, damit niemand den Türgriff berühren muss. Die Glastüren können geschlossen bleiben, da sie mit dem Arm aufgedrückt werden können. Mehrere Fenster und die die Seitentür werden einen Spalt geöffnet. Die Umluftheizung darf während des Gottesdienstes nicht benutzt werden. Der Weihwasserbehälter bleibt leer.

4. Der Zugang zum GD erfolgt für alle Besucher* über einen einzigen Eingang. Jeder Körperkontakt ist zu vermeiden. Es darf keine Gruppen- oder Staubildung geben – weder vor noch nach dem GD.

5. Ein Handspender mit Desinfektionsmittel steht in der Sakristei. Er wird vor dem GD am Eingang platziert. Jeder GD Besucher* muss sich die Hände desinfizieren. Der Spender ist mit dem Ellenbogen zu betätigen und wird nach dem GD wieder in die Sakristei gebracht.

6. Alle Besucher* der Kirche müssen als Mund- und Nasenbedeckung eine medizinische Maske oder ein Atemschutz, welcher die Anforderungen der Standards FFP2, KN95, N95 oder eines vergleichbaren Standards erfüllt, tragen. Für Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren ist eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung ausreichend. Die Maske muss während dem gesamten Aufenthalt in der Kirche, auch am Platz permanent getragen werden. Ausnahmen gibt es nur für Sprecherfunktionen und für den Organisten*.

7. Der Abstand vom Altarraum zur ersten Stuhlreihe ist ausreichend groß, so dass der Pfarrer* im Altarraum auf einen Mundschutz verzichten kann.

8. Ein Hygieneverantwortlicher* am Eingang mit Mund- und Nasenschutz überwacht die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen.

  • Er* hat folgende Aufgaben:
  • Überprüfen und Abhaken der angemeldeten Personen auf der Anmeldeliste
  • Aufnahme von Namen und Kontakt Telefonnummer von unangemeldeten GD Besuchern
  • Überwachung der Hygieneschutz Maßnahmen gem. Infektionsschutzkonzept.
  • Zuweisung zu den Sitzplätzen mit mehr als zwei Plätzen
  • Hinweis an die GD Besucher/innen, den Mund- und Nasenschutz während der ganzen Zeit in der Kirche ordnungsgemäß angelegt zu lassen und auf das Singen zu verzichten
  • Besucher*, die Symptome einer Atemwegserkrankung aufweisen oder in den letzten 14 Tagen direkten Kontakt zu Erkrankten hatten, dürfen nicht am Gottesdienst teilnehmen und müssen abgewiesen werden.

9. Kommen mehr als die erlaubte Personen- oder Haushaltsanzahlen, so wird den überzähligen Personen die Teilnahme am GD verwehrt und sie müssen von dem/der Hygieneverantwortlichen abgewiesen werden.

10. Singen in der Kirche ist auch mit Mundschutz nicht gestattet. Es werden keine Gesangbücher ausgegeben. Ausnahme: Von der Empore darf der Organist mit Mikrofon singen.

11. Jeder Sprecher* muss ein Mikrofon benutzen. Personen aus einem Haushalt dürfen sich ein Mikrofon teilen (z.B. für Lesung oder Fürbitten)

12. Hostienschale und Kelch sind beim Bereitstellen mit einem desinfizierbaren Material abzudecken. Die Abdeckung verbleibt dort auch während des Eucharistiegebets und darf erst kurz vor der Austeilung der Hostien abgenommen werden.

13. Eine Kommunionausteilung ist möglich, wenn sich der Austeilende* kurz vor dem Austeilen der Hostien einen Mund- und Nasenschutz anlegt und danach gründlich und sichtbar die Hände desinfiziert. Erst danach darf die Hosteinabdeckung abgenommen und die Hostien mit angelegtem Mund- und Nasenschutz an die Gottesdienstbesucher an deren Platz ausgeteilt werden. Wer die Eucharistie empfangen will steht auf.

14. Statt Herumgeben des Kollekten Körbchens ist eine Türkollekte mit einem entsprechenden Gefäß an der Ausgangstür durchzuführen

15. Die Anmeldelisten werden an den Kirchenvorstand zur 4-wöchigen Aufbewahrung übergeben. Nach der Aufbewahrungsfrist werden die Daten vernichtet.

Ich wünsche uns allen viel Erfolg und weiterhin Gesundheit

Peter Bauer

Vorsitzender des Kirchenvorstands

der Alt-Katholischen Gemeinde Baden-Baden

Stand: 20.02.2021

* wenn im Text die männliche Form verwendet wird, dann ist damit natürlich auch die weibliche Form gemeint